Altöl-Absauggeräte mit Druckluftbetrieb

15 Geräte zum Absaugen von Altöl über die Peilstabführung — ohne Ablassschraube und ohne Ölnebel. Fahrbare Ausführungen, Pantograph-Geräte für die Hebebühne, Wandstationen und Umfüll-Kits mit Membran- oder Kolbenpumpe. Behältergrößen von 24 bis 90 l, Preise von 465 bis 2.967 Euro.

Zwei Merkmale entscheiden: Die Sichtvorkammer zeigt Menge und Zustand des abgesaugten Öls, bevor es in den Behälter läuft — nützlich bei der Ölanalyse und beim Nachweis der abgesaugten Menge. Eine Auffangwanne macht aus dem Absauger zugleich ein Auffanggerät für den freien Ablauf. Beides lässt sich rechts filtern.

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Altöl-Absauggeräte – Ölwechsel durch den Peilstab

Altöl-Absauggeräte ziehen das warme Öl über eine Sonde durch die Peilstaböffnung ab – ohne Grube, ohne Hebebühne, ohne Ablassschraube. Ein Venturi-Injektor erzeugt mit Druckluft Unterdruck im Behälter, das Öl folgt nach; entleert wird anschließend per Druckluft in den Sammelbehälter.

Die Geräte unterscheiden sich in Behältergröße (65–120 l), Ausstattung (mit oder ohne Vorkammer) und Bauform (fahrbar oder stationär).

Das Sortiment in Zahlen

  • Geeignete Medien: Altöl, Öl, Öl und Altöl, Öl und Betriebsflüssigkeiten
  • Montagearten: Fasswagen, Wandmontage, fahrbar

Wo diese Technik eingesetzt wird

Altöl fällt bei jedem Ölwechsel an und ist überwachungsbedürftiger Abfall: Es muss aufgefangen, gelagert und der Entsorgung zugeführt werden, ohne dass es in Boden oder Kanalisation gelangt. Absaug- und Auffanggeräte decken die beiden Wege ab – Absaugen über Sonden durch das Peilstabrohr oder Auffangen unter dem geöffneten Ablass.

Auf der Hebebühne ist die Bauhöhe entscheidend, im ebenerdigen Betrieb die Fahrbarkeit. Geräte mit Vorkammer erlauben zusätzlich, die abgesaugte Menge abzulesen – hilfreich, wenn die Füllmenge dokumentiert wird.

Worauf es bei der Auswahl ankommt

Die Behältergrößen dieser Kategorie: 24 l bis 90 l.

Absaugen geht schneller, wenn das Öl warm ist – nach einer Probefahrt läuft es deutlich zügiger durch die dünne Sonde. Für Motoren ohne zugängliches Peilstabrohr bleibt nur das Auffangen von unten; ein Kombigerät deckt beide Fälle ab.

Die Entleerung ist der oft übersehene Punkt: Geräte mit Druckentleerung geben den Inhalt über einen Schlauch in den Sammeltank ab, ohne dass umgefüllt werden muss.

Betrieb, Wartung und Sicherheit

Die Sonden sind Verschleißteile und werden mit der Zeit spröde – ein Sondensatz gehört in den Ersatzteilbestand. Nach dem Absaugen den Unterdruck ablassen, bevor der Deckel geöffnet wird.

Für die Lagerung gilt: Altöl gehört in dichte, gekennzeichnete Behälter auf einer Auffangwanne. Sammelbehälter nie über die Nennfüllmenge hinaus füllen – Öl dehnt sich bei Erwärmung aus.

Häufige Fragen

Warum muss das Öl zum Absaugen warm sein?

Kaltes Öl ist zu zäh für die Sonde: Bei betriebswarmem Motor (etwa 60–80 °C) fließt das Öl schnell und vollständig ab. Direkt nach der Fahrt abzusaugen ist deshalb der schnellste Ölwechsel.

Wozu die Vorkammer am Absauggerät?

Die transparente Vorkammer zeigt die abgesaugte Menge und Qualität, bevor das Öl im Behälter verschwindet – die Sichtkontrolle, ob wirklich alles draußen ist und ob das Öl Auffälligkeiten wie Kühlwasser zeigt.

Für welche Medien sind die Geräte ausgelegt?

Die Ausführungen in dieser Kategorie decken folgende Medien ab: Altöl, Öl, Öl und Altöl, Öl und Betriebsflüssigkeiten. Entscheidend sind die medienberührten Dichtungen und Werkstoffe - ein Gerät für Öl ist nicht automatisch für wasserbasierte Medien wie AdBlue® geeignet.

Wie lange dauert das Absaugen?

Bei betriebswarmem Öl und 8-mm-Sonde etwa 3 bis 6 Minuten für eine Pkw-Füllung. Kaltes Öl kann die Zeit verdoppeln.