Stromkabelaufroller 230 V mit Schuko-Steckdose

Drei automatische Kabelaufroller für die 230-V-Versorgung an Arbeitsplatz und Montagestation: ES-260 mit 10 m Kabel 3G×1,5 mm² sowie ES-275 mit 15 m in 1,5 mm² oder 10 m in 2,5 mm². Kunststoffgehäuse, schwenkbare Stahl-Wandkonsole, CE- und TÜV-geprüft.

Auf die Belastbarkeit achten: Aufgerollt sind 800 W (bei 2,5 mm² 1600 W) zulässig, abgerollt 2000 W beziehungsweise 3000 W. Das liegt an der Wärme, die sich auf der Trommel staut. Wer regelmäßig größere Verbraucher betreibt, nimmt die Ausführung mit 2,5 mm² und rollt das Kabel vollständig ab.

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  • Lubritek ES-275 – Kabelaufroller 230 V – 10 m, 3G×2,5 mm²

    Lubritek ES-275 – Kabelaufroller 230 V – 10 m, 3G×2,5 mm²

    436,48 € exkl. MwSt.
  • Lubritek ES-275 – Kabelaufroller 230 V – 15 m, 3G×1,5 mm²

    Lubritek ES-275 – Kabelaufroller 230 V – 15 m, 3G×1,5 mm²

    307,20 € exkl. MwSt.
  • Lubritek ES-260 – Kabelaufroller 230 V – 10 m, 3G×1,5 mm²

    Lubritek ES-260 – Kabelaufroller 230 V – 10 m, 3G×1,5 mm²

    296,96 € exkl. MwSt.

Stromkabelaufroller – kurz erklärt

Stromkabelaufroller führen Netzspannung über Schleifringe auf eine federbelastete Trommel: Kabel ausziehen, arbeiten, automatisch aufrollen. Verschiedene Kabellängen und Querschnitte decken Werkstatt-, Montage- und Industriebedarf ab.

Wo diese Technik eingesetzt wird

Ein Schlauchaufroller hält den Schlauch dort, wo er gebraucht wird, und räumt ihn selbsttätig wieder weg. Das ist zuerst eine Frage der Arbeitssicherheit: Am Boden liegende Schläuche sind in Werkstatt und Waschhalle die häufigste Stolperstelle. Zugleich verlängert das Aufrollen die Lebensdauer des Schlauchs, weil er nicht überfahren und nicht geknickt wird.

Worauf es bei der Auswahl ankommt

Vier Angaben bestimmen den passenden Aufroller: Medium, Betriebsdruck, Schlauchdurchmesser und Länge. Der Durchmesser bestimmt den Durchfluss – ein zu dünner Schlauch drosselt die Abgabe spürbar. Die Länge sollte den Abstand zur entferntesten Entnahmestelle plus etwa 1,5 m Arbeitsreserve abdecken; jeder überschüssige Meter erhöht den Druckverlust.

Feststehend oder schwenkbar ist keine Geschmacksfrage: Ein schwenkbarer Aufroller folgt der Zugrichtung und schont die Umlenkung, wenn von mehreren Seiten gearbeitet wird. Bei nur einer Arbeitsrichtung ist die feststehende Ausführung günstiger und stabiler.

Betrieb, Wartung und Sicherheit

Der Federrückzug ist das Verschleißteil: Den Schlauch nie zurückschnellen lassen, sondern geführt einlaufen lassen – das schont Feder, Umlenkrollen und Anschlüsse. Die Rastung sollte hörbar einrasten; setzt sie aus, ist meist Schmutz in der Sperrklinke die Ursache.

Das Drehgelenk führt das Medium in die drehende Trommel und ist damit die einzige dynamische Dichtstelle. Undichtigkeiten zeigen sich dort zuerst; Dichtsätze sind als Ersatzteil erhältlich.

Häufige Fragen

Feststehend oder schwenkbar – was ist besser?

Schwenkbar, wenn aus wechselnden Richtungen gearbeitet wird: Die Trommel dreht sich in die Zugrichtung, der Schlauch läuft gerade ein. Feststehende Ausführungen sind die richtige Wahl, wenn die Arbeitsrichtung feststeht – sie sind robuster und günstiger.

Offen oder geschlossen?

Geschlossene Aufroller schützen den Schlauch vor Schmutz, Spritzwasser und UV-Licht und wirken im Kundenbereich aufgeräumter. Offene Ausführungen sind leichter zu warten und erlauben den Schlauchwechsel ohne Demontage des Gehäuses.

Wie hoch soll der Aufroller montiert werden?

So hoch, dass der abgezogene Schlauch nicht am Boden schleift, aber der Rückzug noch sicher greift – in der Praxis 2,20 bis 2,80 m über dem Boden. Bei Deckenmontage über der Arbeitsstelle spart man Zugweg und Verschleiß am Umlenkarm.

Kann der Schlauch getauscht werden?

Ja. Schlauch und Drehgelenk sind Verschleißteile und einzeln lieferbar. Beim Tausch auf gleichen Innendurchmesser und gleiche Druckstufe achten – ein dickerer Schlauch passt nicht mehr vollständig auf die Trommel.