Kombinierte Ölabsaug- und Auffanggeräte

Sechs fahrbare Geräte, die beides können: Altöl über die Peilstabführung absaugen und es im freien Ablauf aus der geöffneten Ölwanne auffangen. Behältergrößen 65 und 90 l, teils mit Sichtvorkammer, teils als Pantograph-Ausführung für die Hebebühne, mit Druckluft- oder Kolbenpumpe 1:1.

Ein Kombigerät spart das zweite Fahrgerät in der Halle. Sinnvoll überall dort, wo beide Verfahren vorkommen — Absaugen bei Pkw mit gut zugänglicher Peilstabführung, freier Ablauf bei Nutzfahrzeugen, Motorrädern und bei Getriebeölwechseln. Über die Druckluftpumpe wird der Behälter anschließend in den Sammeltank entleert.

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Ölabsaug- und Auffanggeräte – zwei Wege, ein Gerät

Kombigeräte beherrschen beide Wege des Ölwechsels: Absaugen über die Peilstabsonde und Auffangen von unten über den Trichter an der Hebebühne. Ein Behälter, beide Methoden – die flexibelste Lösung für Werkstätten, die je nach Fahrzeug wechseln.

Wo diese Technik eingesetzt wird

Altöl fällt bei jedem Ölwechsel an und ist überwachungsbedürftiger Abfall: Es muss aufgefangen, gelagert und der Entsorgung zugeführt werden, ohne dass es in Boden oder Kanalisation gelangt. Absaug- und Auffanggeräte decken die beiden Wege ab – Absaugen über Sonden durch das Peilstabrohr oder Auffangen unter dem geöffneten Ablass.

Auf der Hebebühne ist die Bauhöhe entscheidend, im ebenerdigen Betrieb die Fahrbarkeit. Geräte mit Vorkammer erlauben zusätzlich, die abgesaugte Menge abzulesen – hilfreich, wenn die Füllmenge dokumentiert wird.

Worauf es bei der Auswahl ankommt

Die Behältergrößen dieser Kategorie: 65 l bis 90 l.

Absaugen geht schneller, wenn das Öl warm ist – nach einer Probefahrt läuft es deutlich zügiger durch die dünne Sonde. Für Motoren ohne zugängliches Peilstabrohr bleibt nur das Auffangen von unten; ein Kombigerät deckt beide Fälle ab.

Die Entleerung ist der oft übersehene Punkt: Geräte mit Druckentleerung geben den Inhalt über einen Schlauch in den Sammeltank ab, ohne dass umgefüllt werden muss.

Betrieb, Wartung und Sicherheit

Die Sonden sind Verschleißteile und werden mit der Zeit spröde – ein Sondensatz gehört in den Ersatzteilbestand. Nach dem Absaugen den Unterdruck ablassen, bevor der Deckel geöffnet wird.

Für die Lagerung gilt: Altöl gehört in dichte, gekennzeichnete Behälter auf einer Auffangwanne. Sammelbehälter nie über die Nennfüllmenge hinaus füllen – Öl dehnt sich bei Erwärmung aus.

Häufige Fragen

Absaugen oder ablassen – was ist besser?

Absaugen ist sauberer und geht ohne Werkzeug an der Ölwanne, erreicht aber je nach Motor nicht die letzten Milliliter. Ablassen entleert vollständig, verlangt aber das Öffnen der Ablassschraube und einen Auffangbehälter darunter. Viele Betriebe kombinieren beides.

Wie lange dauert das Absaugen?

Bei betriebswarmem Öl und 8-mm-Sonde etwa 3 bis 6 Minuten für eine Pkw-Füllung. Kaltes Öl kann die Zeit verdoppeln.

Was ist eine Vorkammer und wann braucht man sie?

Ein durchsichtiger Zwischenbehälter mit Skala: Das abgesaugte Öl sammelt sich zuerst dort und lässt sich ablesen, bevor es in den Hauptbehälter läuft. Sinnvoll, wenn die entnommene Menge dokumentiert oder geprüft werden soll.