Kombinierte Ölabsaug- und Auffanggeräte
Sechs fahrbare Geräte, die beides können: Altöl über die Peilstabführung absaugen und es im freien Ablauf aus der geöffneten Ölwanne auffangen. Behältergrößen 65 und 90 l, teils mit Sichtvorkammer, teils als Pantograph-Ausführung für die Hebebühne, mit Druckluft- oder Kolbenpumpe 1:1.
Ein Kombigerät spart das zweite Fahrgerät in der Halle. Sinnvoll überall dort, wo beide Verfahren vorkommen — Absaugen bei Pkw mit gut zugänglicher Peilstabführung, freier Ablauf bei Nutzfahrzeugen, Motorrädern und bei Getriebeölwechseln. Über die Druckluftpumpe wird der Behälter anschließend in den Sammeltank entleert.
Häufige Fragen
Absaugen oder ablassen – was ist besser?
Absaugen ist sauberer und geht ohne Werkzeug an der Ölwanne, erreicht aber je nach Motor nicht die letzten Milliliter. Ablassen entleert vollständig, verlangt aber das Öffnen der Ablassschraube und einen Auffangbehälter darunter. Viele Betriebe kombinieren beides.
Wie lange dauert das Absaugen?
Bei betriebswarmem Öl und 8-mm-Sonde etwa 3 bis 6 Minuten für eine Pkw-Füllung. Kaltes Öl kann die Zeit verdoppeln.
Was ist eine Vorkammer und wann braucht man sie?
Ein durchsichtiger Zwischenbehälter mit Skala: Das abgesaugte Öl sammelt sich zuerst dort und lässt sich ablesen, bevor es in den Hauptbehälter läuft. Sinnvoll, wenn die entnommene Menge dokumentiert oder geprüft werden soll.