Doppelmembranpumpen aus Polypropylen

11 luftbetriebene Doppelmembranpumpen der Reihe P mit Gehäuse aus Polypropylen: P55, P110, P170, P250, P400 und P700 mit Fördermengen von 55 bis 700 l/min und Anschlüssen von 1/2 bis 2 Zoll. Auch als Fassaufsatz DRUM-MEC und in doppelter Ausführung TWIN-MEC.

Polypropylen ist der Werkstoff für alles, was Metall angreift: Säuren, Laugen, Salzlösungen, Galvanikbäder und Reinigungschemie. Wo Öle, Lösemittel oder Kraftstoffe gefördert werden, ist die Aluminiumausführung robuster und günstiger; für Lebensmittel und Pharmazie führt der Weg zu Edelstahl AISI 316.

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Membranpumpen Polypropylen

Polypropylen-Membranpumpen sind die chemikalienbeständige Kunststoffklasse: für wasserbasierte Medien, Reiniger, Frostschutz und AdBlue® – korrosionsfrei und preislich die zugänglichste Bauform. Für AdBlue® ist die buntmetallfreie Ausführung Pflicht, damit die Harnstofflösung rein bleibt.

Das Sortiment in Zahlen

  • Anschlussgrößen: 1.1/2” BSP, 1.1/4” BSP, 1/2” BSP, 1/4” BSP, 1” BSP, 2” BSP und weitere
  • Fördermengen: 7 l/min bis 700 l/min

Wo diese Technik eingesetzt wird

Pumpen sind das Herz jeder Schmierstoffversorgung: Sie holen Öl, Fett oder Frostschutz aus Fass, Tank oder IBC und bringen es mit dem nötigen Druck zur Abgabestelle. In der Kfz-Werkstatt versorgt eine Pumpe die Ölzapfstellen an der Hebebühne, im Fuhrpark füllt sie Getriebe- und Motorenöl ab, in der Instandhaltung speist sie Schmierpressen und Progressivverteiler.

Worauf es bei der Auswahl ankommt

Drei Fragen führen zur richtigen Pumpe: Welches Medium und welche Viskosität? Wie lang ist der Weg von der Pumpe bis zur entferntesten Zapfstelle? Und welche Energie steht bereit – Druckluft, 12/24 V im Fahrzeug oder 230 V am festen Platz? Die Fördermenge kommt erst danach.

Betrieb, Wartung und Sicherheit

Druckluftpumpen brauchen aufbereitete Luft: Ein Wartungssatz aus Filter, Regler und Öler verlängert die Standzeit erheblich, weil Kondenswasser und Schmutz die häufigsten Ausfallursachen sind. Die Saugseite kurz und großzügig dimensionieren – dort entstehen die Verluste, die man später am Auslass vermisst.

Beim Fasswechsel läuft die Pumpe nicht trocken, wenn man sie abschaltet, bevor der Behälter leer ist. Luft im System muss anschließend wieder herausgefahren werden, was Zeit kostet und bei Fett mühsam ist.

Häufige Fragen

Welche Anschlussgrößen gibt es?

Lieferbar sind die Anschlussgrößen 1.1/2” BSP, 1.1/4” BSP, 1/2” BSP, 1/4” BSP, 1” BSP, 2” BSP, 3/4” BSP, 3/8” BSP. Maßgeblich ist der Anschluss der vorhandenen Leitung oder Pumpe; Adapter auf andere Gewinde sind als Zubehör verfügbar.

Druckluft oder Elektro – was ist die richtige Wahl?

Druckluft ist die robusteste Lösung, wenn ein Kompressor vorhanden ist: keine Elektrik am Fass, unempfindlich im Dauerbetrieb, einfach zu warten. Elektropumpen mit 12 oder 24 V sind für Servicefahrzeuge gedacht, 230-V-Ausführungen für feste Plätze ohne Druckluftnetz.

Wie viel Fördermenge brauche ich wirklich?

Für Ölwechsel an einem Arbeitsplatz genügen meist 8 bis 15 l/min – mehr bringt nichts, weil die Abgabepistole die Menge begrenzt. Größere Fördermengen lohnen sich erst, wenn mehrere Zapfstellen gleichzeitig laufen oder große Mengen umgefüllt werden.

Kann eine Ölpumpe auch Frostschutz oder AdBlue® fördern?

Nur, wenn die Dichtungen und die medienberührten Teile dafür freigegeben sind. AdBlue® ist alkalisch und greift Buntmetalle an – dafür gibt es eigene Ausführungen in Edelstahl und Polypropylen. Eine Ölpumpe für AdBlue® zu verwenden führt zu Korrosion und verunreinigt das Medium.

Was bedeutet die Angabe R=3:1 oder R=5:1?

Das Übersetzungsverhältnis zwischen Luft- und Mediendruck. R=5:1 macht aus 8 bar Luft rund 40 bar am Auslass. Je länger die Leitung und je zäher das Medium, desto höher sollte die Übersetzung sein.