Kabelaufroller mit Federrückzug

Automatische Kabelaufroller im Kunststoffgehäuse mit schwenkbarer Stahl-Wandkonsole. Das Kabel rastet auf jeder Länge ein und rollt sich auf einen kurzen Zug wieder vollständig auf. Drei Ausführungen: Stromkabelaufroller mit Schuko-Steckdose, Aufroller mit abnehmbarer LED-Handleuchte und Erdungskabelaufroller für Tankfahrzeuge und Abfüllanlagen.

Wichtig bei Stromkabelaufrollern: Die Belastbarkeit ist im aufgerollten Zustand deutlich geringer als abgerollt, weil sich das Kabel auf der Trommel erwärmt — bei jedem Artikel stehen beide Werte. Kabellängen 10 und 15 m, Querschnitte 1,5 und 2,5 mm², CE- und TÜV-geprüft.

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Kabelaufroller – kurz erklärt

Kabelaufroller bringen Strom dorthin, wo gearbeitet wird, und räumen die Leitung danach selbsttätig wieder auf – das elektrische Gegenstück zum Schlauchaufroller. Lieferbar mit verschiedenen Kabelquerschnitten und Längen für Werkstatt und Montage.

Wo diese Technik eingesetzt wird

Ein Schlauchaufroller hält den Schlauch dort, wo er gebraucht wird, und räumt ihn selbsttätig wieder weg. Das ist zuerst eine Frage der Arbeitssicherheit: Am Boden liegende Schläuche sind in Werkstatt und Waschhalle die häufigste Stolperstelle. Zugleich verlängert das Aufrollen die Lebensdauer des Schlauchs, weil er nicht überfahren und nicht geknickt wird.

Worauf es bei der Auswahl ankommt

Vier Angaben bestimmen den passenden Aufroller: Medium, Betriebsdruck, Schlauchdurchmesser und Länge. Der Durchmesser bestimmt den Durchfluss – ein zu dünner Schlauch drosselt die Abgabe spürbar. Die Länge sollte den Abstand zur entferntesten Entnahmestelle plus etwa 1,5 m Arbeitsreserve abdecken; jeder überschüssige Meter erhöht den Druckverlust.

Feststehend oder schwenkbar ist keine Geschmacksfrage: Ein schwenkbarer Aufroller folgt der Zugrichtung und schont die Umlenkung, wenn von mehreren Seiten gearbeitet wird. Bei nur einer Arbeitsrichtung ist die feststehende Ausführung günstiger und stabiler.

Betrieb, Wartung und Sicherheit

Der Federrückzug ist das Verschleißteil: Den Schlauch nie zurückschnellen lassen, sondern geführt einlaufen lassen – das schont Feder, Umlenkrollen und Anschlüsse. Die Rastung sollte hörbar einrasten; setzt sie aus, ist meist Schmutz in der Sperrklinke die Ursache.

Das Drehgelenk führt das Medium in die drehende Trommel und ist damit die einzige dynamische Dichtstelle. Undichtigkeiten zeigen sich dort zuerst; Dichtsätze sind als Ersatzteil erhältlich.

Häufige Fragen

Feststehend oder schwenkbar – was ist besser?

Schwenkbar, wenn aus wechselnden Richtungen gearbeitet wird: Die Trommel dreht sich in die Zugrichtung, der Schlauch läuft gerade ein. Feststehende Ausführungen sind die richtige Wahl, wenn die Arbeitsrichtung feststeht – sie sind robuster und günstiger.

Offen oder geschlossen?

Geschlossene Aufroller schützen den Schlauch vor Schmutz, Spritzwasser und UV-Licht und wirken im Kundenbereich aufgeräumter. Offene Ausführungen sind leichter zu warten und erlauben den Schlauchwechsel ohne Demontage des Gehäuses.

Wie hoch soll der Aufroller montiert werden?

So hoch, dass der abgezogene Schlauch nicht am Boden schleift, aber der Rückzug noch sicher greift – in der Praxis 2,20 bis 2,80 m über dem Boden. Bei Deckenmontage über der Arbeitsstelle spart man Zugweg und Verschleiß am Umlenkarm.

Kann der Schlauch getauscht werden?

Ja. Schlauch und Drehgelenk sind Verschleißteile und einzeln lieferbar. Beim Tausch auf gleichen Innendurchmesser und gleiche Druckstufe achten – ein dickerer Schlauch passt nicht mehr vollständig auf die Trommel.