Zubehör für Doppelmembranpumpen
13 Ergänzungen rund um die Membranpumpe: Pulsationsdämpfer für 35 bis 1000 l/min, Saugrohre aus verzinktem Stahl mit Fußventil, Saugschläuche aus POMc sowie Druckluftkomponenten mit Anschlüssen von 3/4 bis 2 Zoll.
Der Pulsationsdämpfer ist die wichtigste Ergänzung: Doppelmembranpumpen fördern bauartbedingt stoßweise, was Leitungen, Armaturen und Messgeräte belastet. Ein Dämpfer in der Druckleitung glättet den Volumenstrom und verlängert die Standzeit der ganzen Anlage. Achten Sie darauf, die Nenngröße zur Fördermenge der Pumpe zu wählen.
Häufige Fragen
Wozu ein Pulsationsdämpfer?
Membranpumpen fördern stoßweise. Der Dämpfer sitzt auf der Druckseite und glättet die Pulse – Leitungen schlagen nicht, Messgeräte und Filter leben länger, der Strahl an der Abgabestelle wird ruhig.
Welche Anschlussgrößen gibt es?
Lieferbar sind die Anschlussgrößen 1.1/2” BSP, 1” BSP, 2” BSP, 3/4” BSP. Maßgeblich ist der Anschluss der vorhandenen Leitung oder Pumpe; Adapter auf andere Gewinde sind als Zubehör verfügbar.
Druckluft oder Elektro – was ist die richtige Wahl?
Druckluft ist die robusteste Lösung, wenn ein Kompressor vorhanden ist: keine Elektrik am Fass, unempfindlich im Dauerbetrieb, einfach zu warten. Elektropumpen mit 12 oder 24 V sind für Servicefahrzeuge gedacht, 230-V-Ausführungen für feste Plätze ohne Druckluftnetz.
Wie viel Fördermenge brauche ich wirklich?
Für Ölwechsel an einem Arbeitsplatz genügen meist 8 bis 15 l/min – mehr bringt nichts, weil die Abgabepistole die Menge begrenzt. Größere Fördermengen lohnen sich erst, wenn mehrere Zapfstellen gleichzeitig laufen oder große Mengen umgefüllt werden.
Kann eine Ölpumpe auch Frostschutz oder AdBlue® fördern?
Nur, wenn die Dichtungen und die medienberührten Teile dafür freigegeben sind. AdBlue® ist alkalisch und greift Buntmetalle an – dafür gibt es eigene Ausführungen in Edelstahl und Polypropylen. Eine Ölpumpe für AdBlue® zu verwenden führt zu Korrosion und verunreinigt das Medium.
Was bedeutet die Angabe R=3:1 oder R=5:1?
Das Übersetzungsverhältnis zwischen Luft- und Mediendruck. R=5:1 macht aus 8 bar Luft rund 40 bar am Auslass. Je länger die Leitung und je zäher das Medium, desto höher sollte die Übersetzung sein.