Pumpen und Druckluftgeräte für Öl, Fett und Schmiertechnik

154 Geräte rund um das Fördern und Entsorgen von Betriebsflüssigkeiten: Druckluft-Ölpumpen und -Fettpumpen für Gebinde von 12 kg bis 1500 kg, Doppelmembranpumpen von 20 bis 700 l/min in Polypropylen, Aluminium und Edelstahl AISI 316 sowie Altöl-Absaug- und Auffanggeräte für Werkstatt und Hebebühne.

Alles wird mit gewöhnlicher Werkstattdruckluft betrieben — kein Stromanschluss, keine Trockenlaufgefahr, kein Funkenrisiko. Wählen Sie im Menü nach Medium: Ölpumpen und Fettpumpen fördern aus dem Gebinde, Membranpumpen fördern unabhängig vom Medium, Absaug- und Auffanggeräte nehmen Altöl auf.

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Pumpen & Druckluftgeräte – der Überblick

Diese Kategorie sammelt die Fördertechnik des Sortiments: druckluftbetriebene Kolbenpumpen für Öl und Fett, Doppelmembranpumpen für nahezu beliebige Medien, Elektro- und Handpumpen. Welche Bauart passt, entscheiden Medium, Viskosität und Gegendruck – eine Fettpumpe braucht hohe Übersetzung bei kleiner Menge, eine Umfüllpumpe große Menge bei kleinem Druck.

Als Faustregel: Kolbenpumpen für Schmierstoffe in Leitungsnetzen, Membranpumpen für Umfüllen, Absaugen und empfindliche oder aggressive Medien, Handpumpen für den gelegentlichen Einsatz ohne Energieanschluss.

Das Sortiment in Zahlen

  • Anschlussgrößen: 1.1/2” BSP, 1.1/2” Tri-Clamp, 1.1/4” BSP, 1/2” , 1/2” BSP, 1/4” BSP und weitere
  • Längen: 940 mm bis 1250 mm
  • Geeignete Medien: AdBlue®, Altöl, Fett, Frostschutz & Scheibenreiniger, Öl, Öl und Altöl
  • Werkstoffe: Aluminium, Edelstahl, Edelstahl AISI 316, Edelstahl AISI 316 elektropoliert, Polypropylen und weitere
  • Fördermengen: 7 l/min bis 12000 g/min
  • Übersetzungsverhältnisse: 100:1, 10:1, 110:1, 14:1, 1:1, 20:1 und weitere
  • Montagearten: Fasswagen, Grube, Wandmontage, fahrbar

Wo diese Technik eingesetzt wird

Pumpen sind das Herz jeder Schmierstoffversorgung: Sie holen Öl, Fett oder Frostschutz aus Fass, Tank oder IBC und bringen es mit dem nötigen Druck zur Abgabestelle. In der Kfz-Werkstatt versorgt eine Pumpe die Ölzapfstellen an der Hebebühne, im Fuhrpark füllt sie Getriebe- und Motorenöl ab, in der Instandhaltung speist sie Schmierpressen und Progressivverteiler.

Die Ausführungen sind auf AdBlue®, Altöl, Fett, Frostschutz & Scheibenreiniger, Öl, Öl und Altöl abgestimmt – maßgeblich sind die medienberührten Dichtungen, nicht die Bauform.

Worauf es bei der Auswahl ankommt

Drei Fragen führen zur richtigen Pumpe: Welches Medium und welche Viskosität? Wie lang ist der Weg von der Pumpe bis zur entferntesten Zapfstelle? Und welche Energie steht bereit – Druckluft, 12/24 V im Fahrzeug oder 230 V am festen Platz? Die Fördermenge kommt erst danach.

Die Übersetzung gibt an, wie stark die Pumpe den Eingangsdruck erhöht: Bei R=3:1 werden aus 8 bar Luftdruck rund 24 bar am Auslass. Verfügbar sind hier 100:1, 10:1, 110:1, 14:1, 1:1 und weitere.

Für die Montage stehen Fasswagen, Grube, Wandmontage, fahrbar zur Wahl – fassmontiert bleibt das Gebinde beweglich, wandmontiert bleibt der Arbeitsplatz frei.

Betrieb, Wartung und Sicherheit

Druckluftpumpen brauchen aufbereitete Luft: Ein Wartungssatz aus Filter, Regler und Öler verlängert die Standzeit erheblich, weil Kondenswasser und Schmutz die häufigsten Ausfallursachen sind. Die Saugseite kurz und großzügig dimensionieren – dort entstehen die Verluste, die man später am Auslass vermisst.

Beim Fasswechsel läuft die Pumpe nicht trocken, wenn man sie abschaltet, bevor der Behälter leer ist. Luft im System muss anschließend wieder herausgefahren werden, was Zeit kostet und bei Fett mühsam ist.

Häufige Fragen

Kolbenpumpe oder Membranpumpe?

Die Kolbenpumpe liefert hohen Druck für Leitungen, Aufroller und Schmierstellen – ideal für Öl und Fett. Die Doppelmembranpumpe fördert große Volumenströme bei moderatem Druck, verträgt Trockenlauf und Feststoffanteile und ist über die Werkstoffwahl an fast jedes Medium anpassbar.

Welche Anschlussgrößen gibt es?

Lieferbar sind die Anschlussgrößen 1.1/2” BSP, 1.1/2” Tri-Clamp, 1.1/4” BSP, 1/2” , 1/2” BSP, 1/4” BSP, 1” BSP, 1” Tri-Clamp und weitere. Maßgeblich ist der Anschluss der vorhandenen Leitung oder Pumpe; Adapter auf andere Gewinde sind als Zubehör verfügbar.

Für welche Medien sind die Geräte ausgelegt?

Die Ausführungen in dieser Kategorie decken folgende Medien ab: AdBlue®, Altöl, Fett, Frostschutz & Scheibenreiniger, Öl, Öl und Altöl. Entscheidend sind die medienberührten Dichtungen und Werkstoffe - ein Gerät für Öl ist nicht automatisch für wasserbasierte Medien wie AdBlue® geeignet.

Druckluft oder Elektro – was ist die richtige Wahl?

Druckluft ist die robusteste Lösung, wenn ein Kompressor vorhanden ist: keine Elektrik am Fass, unempfindlich im Dauerbetrieb, einfach zu warten. Elektropumpen mit 12 oder 24 V sind für Servicefahrzeuge gedacht, 230-V-Ausführungen für feste Plätze ohne Druckluftnetz.

Wie viel Fördermenge brauche ich wirklich?

Für Ölwechsel an einem Arbeitsplatz genügen meist 8 bis 15 l/min – mehr bringt nichts, weil die Abgabepistole die Menge begrenzt. Größere Fördermengen lohnen sich erst, wenn mehrere Zapfstellen gleichzeitig laufen oder große Mengen umgefüllt werden.

Kann eine Ölpumpe auch Frostschutz oder AdBlue® fördern?

Nur, wenn die Dichtungen und die medienberührten Teile dafür freigegeben sind. AdBlue® ist alkalisch und greift Buntmetalle an – dafür gibt es eigene Ausführungen in Edelstahl und Polypropylen. Eine Ölpumpe für AdBlue® zu verwenden führt zu Korrosion und verunreinigt das Medium.

Was bedeutet die Angabe R=3:1 oder R=5:1?

Das Übersetzungsverhältnis zwischen Luft- und Mediendruck. R=5:1 macht aus 8 bar Luft rund 40 bar am Auslass. Je länger die Leitung und je zäher das Medium, desto höher sollte die Übersetzung sein.