Öl-Sets & Komplettanlagen

Ein Ölset ist die fertige Zapfstelle: Pumpe, Saugausrüstung, Schlauch und Abgabepistole kommen als abgestimmte Einheit, nicht als Sammlung von Einzelteilen. Wir führen die Sets in allen Bauformen des Herstellers – fahrbar auf dem Fasswagen, fest an der Wand, für IBC-Container, mit Elektro-, Industrie- oder Doppelmembranpumpe und für hochviskose Medien mit Rahmen-Hubpresse.

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Öl-Sets & Komplettanlagen – die Werkstatt-Ölversorgung

Ein Öl-Set ist eine fertig zusammengestellte Ölversorgung: Pumpe, Fassdeckel oder Wandhalterung, Schlauch und Abgabepistole, aufeinander abgestimmt und je nach Ausführung fahrbar, wandmontiert oder direkt auf Fass, Tank oder IBC gesetzt. Gegenüber der Einzelbeschaffung entfällt die Abstimmung von Anschlüssen, Drücken und Saugrohrlängen – das Set passt.

Das Herzstück ist in der Regel eine Druckluft-Kolbenpumpe mit Übersetzung R=3:1 oder R=5:1: je höher die Übersetzung, desto mehr Druck für lange Leitungen und zähe Öle. Alternativ stehen Elektropumpen (12/24/230 V) und Doppelmembranpumpen bereit.

Das Sortiment in Zahlen

  • Anschlussgrößen: F 1.1/2”, F 1”, F 3/4”, F 3/8”, M 1”, M 3/4”
  • Betriebsdruck: 4 bar bis 10 bar
  • Werkstoffe: Edelstahl, Messing
  • Fördermengen: 10 l/min bis 100 l/min
  • Übersetzungsverhältnisse: 1:1, 3:1, 5:1, 8:1
  • Montagearten: Fahrbar, Fassmontage, Tankmontage, Wandmontage

Wo diese Technik eingesetzt wird

Ein Set nimmt die Abstimmungsarbeit ab: Pumpe, Aufnahme am Gebinde, Schlauch und Abgabeeinheit sind aufeinander ausgelegt, Anschlussgewinde und Druckstufen passen zusammen. Das ist der übliche Weg, wenn ein Arbeitsplatz neu eingerichtet wird oder eine gewachsene Installation ersetzt werden soll.

Worauf es bei der Auswahl ankommt

Ausschlaggebend ist das Gebinde: Für 180–220-l-Fässer gibt es Sets mit Fassdeckel, für Tanks Wandsets mit Saugleitung, für 1000-l-Container Sets mit IBC-Adapter. Danach folgt die Frage nach dem Einsatzort – fahrbar für wechselnde Plätze, wandmontiert für den festen Arbeitsplatz.

Zur Wahl stehen hier Fahrbar, Fassmontage, Tankmontage, Wandmontage.

Wer später erweitern will, plant die Pumpe eine Stufe größer: Ein zweiter Schlauchaufroller oder eine längere Leitung kostet Druck, und die Pumpe nachzurüsten ist teurer, als sie von Anfang an passend zu wählen.

Betrieb, Wartung und Sicherheit

Vor der ersten Inbetriebnahme das System entlüften und den ersten halben Liter verwerfen – in Neuinstallationen sitzen Montagerückstände in der Leitung. Danach genügt die Sichtkontrolle auf Leckagen an Verschraubungen und Drehgelenken.

Häufige Fragen

Welche Übersetzung brauche ich – 3:1 oder 5:1?

R=3:1 genügt für kurze Leitungen und dünnflüssige Öle direkt am Fass. R=5:1 ist die Wahl für längere Leitungswege, Schlauchaufroller im Leitungsnetz oder zähere Öle – die höhere Übersetzung gleicht die Druckverluste aus.

Fass, Tank oder IBC – worauf setzt das Set auf?

Für jedes Gebinde gibt es die passende Ausführung: Sets mit Fassdeckel für 180–220-l-Fässer, Wandsets mit Saugleitung für Tanks sowie Sets mit IBC-Adapter für 1000-l-Container.

Welche Anschlussgrößen gibt es?

Lieferbar sind die Anschlussgrößen F 1.1/2”, F 1”, F 3/4”, F 3/8”, M 1”, M 3/4”. Maßgeblich ist der Anschluss der vorhandenen Leitung oder Pumpe; Adapter auf andere Gewinde sind als Zubehör verfügbar.

Was gehört zu einem kompletten Set?

In der Regel Pumpe, Aufnahme am Gebinde (Fassdeckel, Wandhalter oder IBC-Adapter), Saugrohr, Schlauch und Abgabeeinheit. Was genau enthalten ist, steht in den Artikeldetails unter „Lieferumfang“ – die Sets unterscheiden sich vor allem darin, ob ein Zähler oder ein Schlauchaufroller dabei ist.

Lohnt sich ein Set gegenüber Einzelteilen?

Fast immer, weil die Abstimmung entfällt: Anschlussgewinde, Druckstufe und Saugrohrlänge passen zusammen. Einzelbeschaffung lohnt sich, wenn vorhandene Komponenten weiterverwendet werden sollen.

Kann ein Set später erweitert werden?

Ja, solange die Pumpe Reserve hat. Zusätzliche Zapfstellen, ein Schlauchaufroller oder ein Zähler lassen sich nachrüsten – der begrenzende Faktor ist der Druckverlust in der Leitung.