Pistolengriff-Fettpressen

Mit einer Hand bedienbar – die passende Bauform, wenn die zweite Hand das Bauteil hält oder die Schmierstelle schwer zugänglich ist.

Filter

4 Artikel
Spaltenraster

Aktive Filter:

Spaltenraster

Filtern

Aktive Filter:

  • Lubritek Fettpresse mit Pistolengriff 500 cm³ Mod. Premium

    Lubritek Fettpresse mit Pistolengriff 500 cm³ Mod. Premium

    117,76 € exkl. MwSt.
  • Lubritek Fettpresse mit Pistolengriff 500 cm³ Mod. Mec

    Lubritek Fettpresse mit Pistolengriff 500 cm³ Mod. Mec

    55,94 € exkl. MwSt.
  • Lubritek Adapter für Schraubkartuschen für Mod. Lube-Mec

    Lubritek Adapter für Schraubkartuschen für Mod. Lube-Mec

    7,94 € exkl. MwSt.
  • Lubritek Fettpresse mit Pistolengriff Mod. Lube-Mec

    Lubritek Fettpresse mit Pistolengriff Mod. Lube-Mec

    61,95 € exkl. MwSt.

Pistolengriff-Fettpressen

Die Pistolengriff-Presse arbeitet einhändig: Griff drücken, Fett kommt – die zweite Hand bleibt frei, um Mundstück oder Bauteil zu führen. Bei beengten Schmierstellen die handlichere Wahl gegenüber der Handhebelpresse.

Wo diese Technik eingesetzt wird

Handfettpressen sind das Werkzeug für die Schmierstelle, an die keine Leitung führt: Lager an Anhängern und Landmaschinen, Gelenke an Baumaschinen, Führungen im Maschinenbau. Entscheidend ist, dass am Nippel genug Druck ankommt, um das alte Fett zu verdrängen.

Kartuschenbetrieb ist der saubere Weg – kein offenes Fett, kein Umfüllen. Für größere Mengen bleibt die Befüllung aus dem Fass wirtschaftlicher.

Worauf es bei der Auswahl ankommt

Handhebelpressen bauen den höchsten Druck auf und kommen an festsitzende Nippel; Einhandpressen sind für Arbeiten über Kopf oder in Engstellen gedacht, wenn die zweite Hand das Bauteil hält. Akkupressen lohnen sich ab etwa 20 Schmierstellen pro Durchgang – sie sparen die Ermüdung, nicht die Zeit.

Das Mundstück entscheidet über die Zugänglichkeit: Vierbackenkupplungen halten auch an abgenutzten Nippeln, Gelenkmundstücke erreichen Nippel im Winkel, Nadeladapter dienen für verschlossene Schmierstellen.

Betrieb, Wartung und Sicherheit

Vor dem Ansetzen den Nippel abwischen – der eingetragene Schmutz ist die häufigste Ursache für Lagerschäden nach der Wartung. Nach dem Abziehen des Mundstücks tritt etwas Fett aus; das ist normal.

Lässt sich kein Fett fördern, ist meist Luft in der Presse: Entlüften, indem die Kartusche kurz gelöst und der Hebel betätigt wird, bis Fett austritt.

Häufige Fragen

Welches Fett gehört in die Presse?

Für allgemeine Wälzlager und Gelenke im Fahrzeug- und Maschinenbau ist Lithiumfett NLGI 2 das Allzweckfett. Bei hohen Temperaturen, Wasser oder Lebensmittelkontakt gelten eigene Anforderungen – die Herstellervorgabe der Maschine ist maßgeblich.

Kartusche oder Fassbefüllung?

Kartuschen sind sauber und vermeiden Verwechslungen, kosten je Kilogramm aber mehr. Wer viel schmiert, füllt aus dem Fass über eine Füllpumpe – das ist deutlich günstiger und geht mit einem Füllnippel schnell.

Wie viel Druck baut eine Handfettpresse auf?

Handhebelpressen erreichen je nach Bauart 300 bis 400 bar – genug, um festsitzende Nippel zu öffnen. Der hohe Druck ist auch der Grund, warum eine Presse nie gegen die Haut gerichtet werden darf.