Schlauchaufroller für Öl und Frostschutzmittel

Alle Aufroller für Motoröl, Getriebeöl, Hydrauliköl und Frostschutzmittel. Druckstufen von 88 bis 180 bar in den Werkstattbaureihen und bis 250 bar in der Industrieserie. Ausgerüstet mit Hochdruckschlauch 1SC, verzinktem Drehgelenk und NBR- oder Polyurethan-Dichtungen.

Das ist die Ausrüstung für den Ölwechsel: Getriebe- und Hydraulikölbefüllung, Motorölabgabe an Hebebühne und Montageplatz. In Verbindung mit einer Druckluft-Ölpumpe aus dem Fass entsteht ein geschlossenes System ohne Umfüllen und ohne Tropfverluste. Für Frostschutz, Scheibenreiniger und AdBlue® gibt es eine eigene Ausführung mit Edelstahl-Drehgelenk.

Filter

107 Artikel
Spaltenraster

Aktive Filter:

Spaltenraster

Filtern

Aktive Filter:

Schlauchaufroller für Öl & Frostschutz im Überblick

Ölaufroller versorgen Schmierplätze und Werkstätten mit Frischöl, Getriebeöl oder Frostschutz direkt am Arbeitsplatz. Sie arbeiten mit 88 bis 180 bar – dem Druckbereich pneumatischer Ölpumpen – und bilden zusammen mit Pumpe und Abgabepistole die klassische Werkstatt-Ölanlage.

Alle Bauarten dieser Medienklasse stehen in dieser Kategorie nebeneinander: automatische Aufroller mit Federrückzug (feststehend oder schwenkbar), geschlossene Gehäusegeräte, manuelle Kurbelaufroller für große Längen sowie Heavy-Duty- und Industrie-Baureihen für den Dauereinsatz.

Das Sortiment in Zahlen

  • Anschlussgrößen: F1.1/2”–F1.1/2” BSP, F1.1/2”–M1.1/2” BSP, F1.1/2”–M1.1/2” BSP FA-600, F1/2”–M1/2” BSP, F1/2”–M3/8” BSP, F1”- F1” BSP und weitere
  • Längen: 10 m bis Trommelbreite 550 mm, auch ohne Schlauch lieferbar
  • Betriebsdruck: max. 63 bar bis max. 250 bar
  • Werkstoffe: Edelstahl, Stahl
  • Montagearten: Feststehend, Schwenkbar

Wo diese Technik eingesetzt wird

Ein Schlauchaufroller hält den Schlauch dort, wo er gebraucht wird, und räumt ihn selbsttätig wieder weg. Das ist zuerst eine Frage der Arbeitssicherheit: Am Boden liegende Schläuche sind in Werkstatt und Waschhalle die häufigste Stolperstelle. Zugleich verlängert das Aufrollen die Lebensdauer des Schlauchs, weil er nicht überfahren und nicht geknickt wird.

Worauf es bei der Auswahl ankommt

Vier Angaben bestimmen den passenden Aufroller: Medium, Betriebsdruck, Schlauchdurchmesser und Länge. Der Durchmesser bestimmt den Durchfluss – ein zu dünner Schlauch drosselt die Abgabe spürbar. Die Länge sollte den Abstand zur entferntesten Entnahmestelle plus etwa 1,5 m Arbeitsreserve abdecken; jeder überschüssige Meter erhöht den Druckverlust.

Der Betriebsdruck reicht hier von max. 63 bar bis max. 250 bar.

Feststehend oder schwenkbar ist keine Geschmacksfrage: Ein schwenkbarer Aufroller folgt der Zugrichtung und schont die Umlenkung, wenn von mehreren Seiten gearbeitet wird. Bei nur einer Arbeitsrichtung ist die feststehende Ausführung günstiger und stabiler.

Betrieb, Wartung und Sicherheit

Der Federrückzug ist das Verschleißteil: Den Schlauch nie zurückschnellen lassen, sondern geführt einlaufen lassen – das schont Feder, Umlenkrollen und Anschlüsse. Die Rastung sollte hörbar einrasten; setzt sie aus, ist meist Schmutz in der Sperrklinke die Ursache.

Das Drehgelenk führt das Medium in die drehende Trommel und ist damit die einzige dynamische Dichtstelle. Undichtigkeiten zeigen sich dort zuerst; Dichtsätze sind als Ersatzteil erhältlich.

Häufige Fragen

Welche Bauart ist die richtige?

Automatisch feststehend für feste Arbeitsplätze, schwenkbar bei wechselnden Zugrichtungen, geschlossen für saubere und kundennahe Bereiche, manuell für sehr lange Leitungen, Heavy-Duty und Industrie-Serie für Dauereinsatz und große Querschnitte.

Welche Schlauchlängen sind lieferbar?

Im Sortiment Schlauchaufroller für Öl & Frostschutzmittel reichen die Schlauchlängen von 10 m bis Trommelbreite 550 mm, gestuft in den handelsüblichen Längen. Die passende Länge ergibt sich aus dem Abstand zwischen Montagepunkt und entferntester Entnahmestelle plus etwa 1,5 m Arbeitsreserve - der Schlauch soll die Zapfstelle erreichen, ohne unter Zug zu stehen.

Welche Anschlussgrößen gibt es?

Lieferbar sind die Anschlussgrößen F1.1/2”–F1.1/2” BSP, F1.1/2”–M1.1/2” BSP, F1.1/2”–M1.1/2” BSP FA-600, F1/2”–M1/2” BSP, F1/2”–M3/8” BSP, F1”- F1” BSP, F1”–M1” BSP, F1”–M3/4” BSP und weitere. Maßgeblich ist der Anschluss der vorhandenen Leitung oder Pumpe; Adapter auf andere Gewinde sind als Zubehör verfügbar.

Feststehend oder schwenkbar – was ist besser?

Schwenkbar, wenn aus wechselnden Richtungen gearbeitet wird: Die Trommel dreht sich in die Zugrichtung, der Schlauch läuft gerade ein. Feststehende Ausführungen sind die richtige Wahl, wenn die Arbeitsrichtung feststeht – sie sind robuster und günstiger.

Offen oder geschlossen?

Geschlossene Aufroller schützen den Schlauch vor Schmutz, Spritzwasser und UV-Licht und wirken im Kundenbereich aufgeräumter. Offene Ausführungen sind leichter zu warten und erlauben den Schlauchwechsel ohne Demontage des Gehäuses.

Wie hoch soll der Aufroller montiert werden?

So hoch, dass der abgezogene Schlauch nicht am Boden schleift, aber der Rückzug noch sicher greift – in der Praxis 2,20 bis 2,80 m über dem Boden. Bei Deckenmontage über der Arbeitsstelle spart man Zugweg und Verschleiß am Umlenkarm.

Kann der Schlauch getauscht werden?

Ja. Schlauch und Drehgelenk sind Verschleißteile und einzeln lieferbar. Beim Tausch auf gleichen Innendurchmesser und gleiche Druckstufe achten – ein dickerer Schlauch passt nicht mehr vollständig auf die Trommel.