Tank-in-Tank Polyethylen

Beim Tank-in-Tank-Prinzip steht ein Polyethylen-Innenbehälter in einem zweiten Behälter. Das Material ist beständig gegen Öl, Diesel und Biodiesel und deutlich leichter als Stahl.

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Tank-in-Tank Polyethylen

Tank-in-Tank-Behälter aus Polyethylen setzen einen PE-Innentank in eine PE-Außenhülle: korrosionsfrei, chemikalienbeständig und leicht – die wartungsarme Lösung für Frischöl- und Altöllagerung im Innenbereich.

Wo diese Technik eingesetzt wird

Lagerung entscheidet über Rechtssicherheit: Wassergefährdende Stoffe brauchen ein Rückhaltevolumen, das dem größten Einzelbehälter entspricht. Auffangwannen, doppelwandige Tanks und Fasslagerböcke setzen das um – vom einzelnen Fass im Betriebshof bis zur Tankanlage in der Halle.

Worauf es bei der Auswahl ankommt

Zwei Wege führen zum Rückhaltevolumen: eine Wanne unter dem Behälter oder ein doppelwandiger Tank, der die Rückhaltung eingebaut hat. Der doppelwandige Tank spart Stellfläche und ist bei größeren Mengen meist die wirtschaftlichere Lösung; die Wanne bleibt flexibel und lässt sich umsetzen.

Der Werkstoff richtet sich nach dem Medium: Stahl für Öle und Diesel, Polyethylen für wasserbasierte und aggressive Medien wie AdBlue® oder Frostschutz. Verzinkte Wannen sind für alkalische Medien nicht geeignet.

Betrieb, Wartung und Sicherheit

Auffangwannen regelmäßig auf Rückstände prüfen und trocken halten – steht Regen- oder Kondenswasser darin, ist das Rückhaltevolumen im Ernstfall nicht mehr vollständig verfügbar. Bei doppelwandigen Tanks gehört die Leckanzeige zur wiederkehrenden Kontrolle.

Häufige Fragen

Wie groß muss die Auffangwanne sein?

Sie muss mindestens das Volumen des größten gelagerten Einzelbehälters zurückhalten – bei einem 200-l-Fass also 200 l. Bei mehreren Behältern ist der größte maßgeblich, nicht die Summe. Es gelten die wasserrechtlichen Vorgaben (AwSV); im Zweifel die zuständige Behörde fragen.

Verzinkt oder Polyethylen?

Verzinkter Stahl ist robust und für Öle, Diesel und Schmierstoffe die übliche Wahl. Polyethylen ist beständig gegen Säuren, Laugen und AdBlue® – dort greift Zink an.

Braucht ein Fasslagerbock eine Wanne?

Ja, sobald wassergefährdende Stoffe gelagert werden. Es gibt Kombinationen aus Lagerbock und Wanne, die beides in einem Bauteil erledigen und zusätzlich die Entnahme über einen Zapfhahn erlauben.