Duschsysteme und Duschsteuerungen

41 Lösungen für Gemeinschaftsduschen: Unterputz- und Aufputz-Duschsteuerungen, komplette Duschpaneele aus Edelstahl und Ausführungen mit Mischer. Die Auslösung erfolgt per Piezo-Taster, automatisch oder über RFID-Jeton, wahlweise für kaltes oder vorgemischtes Wasser.

Zeitgesteuerte Duschen begrenzen die Laufzeit je Betätigung und sind der wirksamste Hebel gegen hohen Wasserverbrauch in Sportstätten, Schwimmbädern, Campingplätzen und Betriebsumkleiden. Die RFID-Variante rechnet zusätzlich pro Nutzung ab. Unterputzsteuerungen bieten keine Angriffsfläche und sind in stark beanspruchten Bereichen die haltbarere Wahl.

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Duschsysteme

Duschpaneele und -steuerungen für Gemeinschaftsduschen: berührungslose oder Piezo-Taster-Auslösung mit einstellbarer Laufzeit, thermostatische Mischung gegen Verbrühen, vandalismusgeschützte Bauformen. Die Laufzeit- und Temperaturbegrenzung senkt Wasser- und Energiekosten in Sportstätten, Betrieben und Bädern spürbar.

Das Sortiment in Zahlen

  • Montagearten: Aufputz, Unterputz

Wo diese Technik eingesetzt wird

In öffentlichen und halböffentlichen Sanitärräumen zählt anderes als zuhause: Die Armatur muss Dauerbetrieb aushalten, vandalismussicher sein und Wasser sparen, ohne dass jemand daran denken muss. Selbstschluss- und Sensorarmaturen erledigen genau das – sie begrenzen die Laufzeit und schließen zuverlässig.

Zur Wahl stehen hier Münz- / Jetonbetrieb, Piezo-Taster.

Worauf es bei der Auswahl ankommt

Berührungslose Armaturen sind die hygienischste Lösung und in Gesundheitseinrichtungen Standard; sie brauchen jedoch Strom oder Batterien. Piezo- und Selbstschlussarmaturen kommen ohne Elektronik aus und sind robuster gegen Vandalismus – eine Frage von Nutzergruppe und Wartungskonzept.

Für die Montage: Aufputz, Unterputz.

Edelstahl ist im öffentlichen Bereich der übliche Werkstoff: beständig gegen Reinigungs- und Desinfektionsmittel, unempfindlich gegen Stöße und auch nach Jahren noch aufzuarbeiten.

Betrieb, Wartung und Sicherheit

Trinkwasserhygiene ist der Punkt, der im Betrieb am häufigsten übersehen wird: In selten genutzten Anlagen stagniert Wasser. Sensorarmaturen mit Hygienespülung lösen das automatisch, bei allen anderen gehört die regelmäßige Spülung in den Reinigungsplan.

Perlatoren und Siebe verkalken zuerst. Ein sinkender Durchfluss ist fast immer dort zu beheben – und nicht am Ventil.

Häufige Fragen

Wie spart eine Duschsteuerung Wasser?

Über die Laufzeitbegrenzung: Wasser läuft je Auslösung nur eine definierte Zeit und stoppt selbsttätig – niemand lässt die Dusche laufen. Zusammen mit der Temperaturbegrenzung ist das in Gemeinschaftsduschen der größte Kostenhebel.

Sensor, Piezo oder Selbstschluss – was passt wohin?

Sensorarmaturen dort, wo Hygiene an erster Stelle steht: Kliniken, Lebensmittelbetriebe, Pflege. Piezotaster in Bereichen mit Vandalismusrisiko – sie haben keine beweglichen Teile außen. Selbstschlussarmaturen sind die einfachste und günstigste Lösung für Schulen, Sportstätten und Betriebe.

Batterie oder Netzanschluss?

Batteriebetrieb (6 V) spart die Elektroinstallation und ist bei Nachrüstungen üblich; die Batterie hält je nach Nutzung mehrere Jahre. 24-V- oder 230-V-Ausführungen lohnen sich bei vielen Armaturen an einem Ort, weil der Batteriewechsel entfällt.

Wie lässt sich Verbrühung verhindern?

Über einen Thermostatmischer, der die Auslauftemperatur begrenzt – in Kindergärten, Schulen und Pflegeeinrichtungen die übliche Anforderung. Es gibt Armaturen mit integriertem Mischer und separate Thermostatventile für die Vorwand.

Was bedeutet Hygienespülung?

Die Armatur öffnet nach einer einstellbaren Zeit ohne Nutzung selbsttätig für einige Sekunden und tauscht das stehende Wasser aus. Das beugt Verkeimung in selten genutzten Anlagen vor.