Waschtischarmaturen für öffentliche Sanitärräume

116 Armaturen für Waschtische und Waschrinnen: automatische Ausführungen mit Infrarotsensor, Varianten mit Piezo-Taster ohne bewegliche Teile sowie Modelle für die Montage hinter dem Spiegel. Überwiegend aus Edelstahl, mit Anschluss an 24 V DC oder mit Batteriebetrieb.

Die Auslöseart entscheidet über Wartung und Wasserverbrauch: Infrarot schaltet vollständig berührungslos und stoppt automatisch, der Piezo-Taster hat keine mechanisch bewegten Teile und hält deshalb auch mutwilliger Beanspruchung stand. Für Schulen, Sportstätten und Betriebe, in denen Armaturen täglich hunderte Male betätigt werden.

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Waschtischarmaturen – berührungslos und robust

Sensorgesteuerte Waschtischarmaturen geben Wasser nur, solange Hände im Erfassungsbereich sind: hygienisch, sparsam und unempfindlich gegen Fehlbedienung. Das Sortiment umfasst Standarmaturen und Wandausführungen, netz- und batteriebetriebene Elektronik sowie thermostatische Vormischung für verbrühsicheres Warmwasser.

Das Sortiment in Zahlen

  • Geeignete Medien: Kalt- und Warmwasser, Kaltes oder vorgemischtes Wasser
  • Montagearten: Auftischarmatur, Hinter dem Spiegel, Wandarmatur

Wo diese Technik eingesetzt wird

In öffentlichen und halböffentlichen Sanitärräumen zählt anderes als zuhause: Die Armatur muss Dauerbetrieb aushalten, vandalismussicher sein und Wasser sparen, ohne dass jemand daran denken muss. Selbstschluss- und Sensorarmaturen erledigen genau das – sie begrenzen die Laufzeit und schließen zuverlässig.

Zur Wahl stehen hier Berührungslos (Sensor), Piezo-Taster.

Worauf es bei der Auswahl ankommt

Berührungslose Armaturen sind die hygienischste Lösung und in Gesundheitseinrichtungen Standard; sie brauchen jedoch Strom oder Batterien. Piezo- und Selbstschlussarmaturen kommen ohne Elektronik aus und sind robuster gegen Vandalismus – eine Frage von Nutzergruppe und Wartungskonzept.

Für die Montage: Auftischarmatur, Hinter dem Spiegel, Wandarmatur.

Edelstahl ist im öffentlichen Bereich der übliche Werkstoff: beständig gegen Reinigungs- und Desinfektionsmittel, unempfindlich gegen Stöße und auch nach Jahren noch aufzuarbeiten.

Betrieb, Wartung und Sicherheit

Trinkwasserhygiene ist der Punkt, der im Betrieb am häufigsten übersehen wird: In selten genutzten Anlagen stagniert Wasser. Sensorarmaturen mit Hygienespülung lösen das automatisch, bei allen anderen gehört die regelmäßige Spülung in den Reinigungsplan.

Perlatoren und Siebe verkalken zuerst. Ein sinkender Durchfluss ist fast immer dort zu beheben – und nicht am Ventil.

Häufige Fragen

Batterie- oder Netzbetrieb – was ist besser?

Netzbetrieb ist wartungsfrei und erste Wahl beim Neubau; Batteriearmaturen brauchen keine Elektroinstallation und eignen sich für die Nachrüstung – ein Batteriesatz hält je nach Frequenz mehrere Jahre.

Für welche Medien sind die Geräte ausgelegt?

Die Ausführungen in dieser Kategorie decken folgende Medien ab: Kalt- und Warmwasser, Kaltes oder vorgemischtes Wasser. Entscheidend sind die medienberührten Dichtungen und Werkstoffe - ein Gerät für Öl ist nicht automatisch für wasserbasierte Medien wie AdBlue® geeignet.

Sensor, Piezo oder Selbstschluss – was passt wohin?

Sensorarmaturen dort, wo Hygiene an erster Stelle steht: Kliniken, Lebensmittelbetriebe, Pflege. Piezotaster in Bereichen mit Vandalismusrisiko – sie haben keine beweglichen Teile außen. Selbstschlussarmaturen sind die einfachste und günstigste Lösung für Schulen, Sportstätten und Betriebe.

Wie lässt sich Verbrühung verhindern?

Über einen Thermostatmischer, der die Auslauftemperatur begrenzt – in Kindergärten, Schulen und Pflegeeinrichtungen die übliche Anforderung. Es gibt Armaturen mit integriertem Mischer und separate Thermostatventile für die Vorwand.

Was bedeutet Hygienespülung?

Die Armatur öffnet nach einer einstellbaren Zeit ohne Nutzung selbsttätig für einige Sekunden und tauscht das stehende Wasser aus. Das beugt Verkeimung in selten genutzten Anlagen vor.